AktuellesFauststadtfest 2010
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Höhepunkt beim Fauststadtfest 2010: 20. Knittlinger Fauststadtfest lockte wieder Tausende von Besuchern an - Frohsinn, Musik und gute Laune im historischen Stadtkern – Zahlreiche Besucher beim Open Air Theater über „Johannes Fausts Rückkehr“ Drei kräftige Böllerschüsse, abgegeben von den Knittlinger Sportschützen, waren am Samstagmittag ebenso deutliches wie auch unüberhörbares Signal für die offizielle Eröffnung des 20. Fauststadtfestes im historischen Knittlinger Stadtkern. Weit über 30 örtliche Vereine und Organisationen präsentierten ihren zahlreich gekommen Gästen dabei drei Tage lang nicht nur ein vielfältiges Angebot an kulinarischen Spezialitäten und Leckerbissen, sondern in ihren Zelten und Ständen sowie auf den drei Festbühnen vor dem Faust-Museum, im Pfleghof und auf dem Rathaus-Parkplatz auch nahezu durchgängig jede Menge Musik, Folklore, Unterhaltung, Spektakel, Spaß und Spiel. Sein ganz besonderes Flair bekam das Fauststadtfest auch heuer wieder durch den Besuch einer spanischen Delegation aus den beiden befreundeten Gemeinden Benaojan und Montejaque in Andalusien, dessen Höhepunkte am Freitagabend die offizielle Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunden (wir berichteten) und am Sonntagvormittag die Pflanzung eines Partnerschaftsbaumes am Schillerblick waren. Auf der Hauptbühne vor dem Faust-Museum fand vor bereits zahlreichen frohgelaunten Festbesuchern am Samstagmittag die offizielle Eröffnung des festlichen Treibens statt. Gerhard Hähnle, Vorsitzender der Vereinigung der Knittlinger Vereine und Bürgermeister Heinz-Peter Hopp konnten schon hier eine stattliche Zahl erwartungsfroher Fauststadtfest-Besucher, darunter neben zahlreichen Spaniern auch den FDP-Landtagsfraktionschef Dr. Hans-Ulrich Rülke willkommen heißen. Das Stadtoberhaupt stellte fest, dass das Fauststadtfest kräftig dazu beitrage, Knittlingen als liebens- und lebenswerte Stadt weiter zu stärken. Darauf dürfe man durchaus ein wenig stolz sein. Bereits schon traditionell wurde die offizielle Eröffnungsfeier von der Stadtkapelle Knittlingen unter der Stabführung ihres Dirigenten Rudi Jock musikalisch umrahmt. Weiter präsentierten sich auf der Bühne auch die Flamenco-Tanzgruppe „Las Estrellas“ sowie das Showteam des Fitness-Studios Lehrer, während die örtliche Weingärtnergenossenschaft ein kostenloses Versucherle ihres köstlichen Fauststadtweines kredenzte. Absolutes Highlight des Fauststadtfestes 2010 war anschließend das von den Knittlinger Schauspielgruppe „Laterna Mystica“ auf dem Kirchplatz dargebotene Open-Air Theaterstück „Johannes Fausts Rückkehr“. Die 20 Laienschauspieler durften am Ende der rund dreiviertelsündigen Aufführung den verdienten Applaus der gut und gerne 500 begeisterten Besucher entgegennehmen. Die gezeigte Geschichte ging zurück bis anno 1539, als der in Knittlingen geborene Doktor Faust kurz vor seinem tragischen Tod in Staufen ein letztes Mal seine Heimatstadt besuchte. Er trifft alte Freunde wieder, lädt sie ins Gasthaus ein und erzählt von seinen Reisen. Faust hilft den Knittlingern mit seinem Wissen über Heilkunde und erfährt, was inzwischen in seinem Heimatort geschah. Doch er hört auch, welch zweifelhafter Ruf im vorausgeeilt ist und denkt über sein bisheriges Leben nach. Dann bricht er, angestachelt von Mephisto, Hals über Kopf nach Staufen auf. Geschrieben wurde das Stück von Brigitte Just aus Knittlingen, die selbst auch zu den Schauspielern gehörte.
Bei angenehmen Temperaturen durften die Besucher des Fauststadtfestes auf den drei Festbühnen ein abwechslungsreiche Programm mit Tanz, Musik und Gesang genießen, am Samstagabend sorgte die Flamenco-Latinopop-Band „Gipsy Voices“ insbesondere nicht zuletzt auch bei den spanischen Gästen für tolle Stimmung, während das Mundharmonika-Orchester mit seinem Konzert auf dem Rathaus-Parkplatz rund 800 Besucher begeisterte.
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